Programm 2018

Freitag, 03.08.2018

16:30 Uhr
Soliath Lake (DE)
Alternative | Rock | Rap

Alternative | Rock | Rap

Hauptbühne

Hörprobe

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SOLIATH LAKE ist eine im Jahr 2011 gegründete Alternative Rock/ Nu-Metal Band, aus dem Raum Idar-Oberstein und Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Musikalisch erinnern ihre Songs an frühere Aufnahmen von Bands wie Linkin Park oder Limp Bitzkit. Sie transferieren den harten Gitarren-Sound der 2000er in die Neuzeit und überzeugen mit Rap und Gesangsparts. Gegründet wurde SOLIATH LAKE von Steven Werthwein (Gesang) und Eduard Messmer (Rap, Gitarre, Samples), die schon seit ihrer frühen Jugend zusammen Musik machen. Die mittlerweile zwischen 21–23 Jahre alten Bandmitglieder wurden mit Bastian Fricke (Gitarre) und Benedict Baumgärtner (Schlagzeug) vergangenes Jahr komplettiert.

Seit 2013 stehtSOLIATH LAKE bei ASM-Records in Aachen unter Vertrag. Sie präsentierten am 01.03.2017 ihr Debut Album »Reserved«, mit welchem sie seither Konzerte und Festivals deutschlandweit und darüber hinaus bespielen. SOLIATH LAKE´S »Trust« wurde bei den Independent Music Awards 2018 als bester Song in der Kategorie Rock/ Hard-Rock nominiert.

17:30 Uhr
Prejudged Youth (DE)
Indie-Rock | Post-Punk

Indie-Rock | Post-Punk

Hauptbühne

Hörprobe

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PREJUDGED YOUTH gründeten sich im Spätsommer 2017 in Trier und spielen eine Mischung aus IndieRock und Post-Punk. Der teilweise düstere Bandsound erzeugt im Zusammenspiel mit eingängigen Melodien eine prägnante Atmosphäre und hat deutliche Anleihen aus dem New Wave. Man fühlt sich zurückversetzt in die dunklen Clubs der Achtzigerjahre. Irgendwo zwischen Popkultur, Depression und Hoffnung.

Im April 2018 erschien die Debüt-EP der Band, welche sie selbst in Trier produziert hat. »Wir haben uns die Technik besorgt, alles in unseren Proberaum gepackt und dort an der EP gearbeitet. Für den kreativen Prozess war das sehr förderlich. Wenn man beim Aufnehmen und Mischen der Musik frei und selbstständig ist, erhält man ein viel persönlicheres Ergebnis.« Die ersten Songs entstanden zunächst noch auf Englisch. Nach wenigen Monaten entdeckten die Musiker die Deutsche Sprache auch für ihre Musik. »Damit Niemand Eine Zukunft Hat« ist auf der selbstbetitelten Platte zwar der einzige Song mit deutschen Lyrics, deutet aber an, in welche Richtung sich PREJUDGED YOUTH in Zukunft stilistisch bewegen wollen.

Die Band um Frontmann Johannes Felz (Leadgesang und Gitarre), Frank Adames (Drums), Max Gemmerich (Bass und Gesang) und Bilel Hadhri (Keyboards und Gesang) hat in bisher weniger als einem Jahr Existenz schon einige Konzerte in und um ihre Heimatstadt Trier gespielt. Zu Beginn des Jahres stand man mit der Berlinder Band „Die Heiterkeit“ auf der Bühne des »ExHaus«. Im Rahmen der Konzertreihe »Wunschbrunnenhof« wurden PREJUDGED YOUTH außerdem jüngst vom »Musiknetzwerk Trier« als ein Gewinner des Newcomer-Wettbewerbes gekürt.

18:30 Uhr
Kochkraft durch KMA (DE)
Neue Deutsche Kelle

Neue Deutsche Kelle

Hauptbühne

Hörprobe

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KOCHKRAFT DURCH KMA sind Erfinder und Vertreter des Genres „Neue Deutsche Kelle“. Alarmiert vom Zustand der Welt und inspiriert vom Spirit der mehrdeutigen 80er Jahre, mischen KOCHKRAFT DURCH KMA ungehobelte Punkpower und engagierte Haltung zu Songs mit Vergnügen und Verve. Auf einem Fundament gegen Intoleranz jedweder Form oszilliert die Kochkraft waghalsig, fast artistisch, in Momenten selbstzerstörerisch, immer irgendwo zwischen Anarchie und Kindergarten.

Hochgradiger Neo-Dada und eine polarisierende Parodie des uns täglich heimsuchenden Wahnsinns. Nicht umsonst scheint es oft, als müsse man sich durch die Kochkraft durchbeißen. Konzerte des Quartetts changieren zwischen Power-Rockshow und Klassenarbeit. Mal Interaktion, mal Geduldsprobe, immer die Auseinandersetzung mit dem erzwingend, was da grade auf der Bühne stattfindet. Provokation ist Teil des Konzeptes. Es ist Pop. Es ist Kunst. Her mit der Kohle!

19:50 Uhr
Lausch (AUT)
Alternative | Rock | Indie

Alternative | Rock | Indie

Hauptbühne

Hörprobe

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Eine Mischung aus klassischem 90ies Rock, Post Rock und Progressive, genau das zeichnet das seit 2005 existierende Wiener Rocktrio LAUSCH aus. Ihr mitreissender Alternative Sound erinnert aufgrund seiner Vielfältigkeit mal an die sphärischen Instrumentalwerke von Long Distance Calling und mal an den hymnischen Rocksound von Biffy Clyro.

Auch mit ihrem nunmehr 5. Album »Quiet Man« brauchen Band-Namensgeber Alexander Lausch, Arnold Zanon, Matthias Ledwinka den internationen Vergleich nicht zu scheuen. Mal experimentell vertrackt, mal melancholisch, mal frei beschwingt transportiert das Trio seine abwechslungsreiche extravagante Soundmixtur grundehrlich in die Gehörgänge der Zuhörer.

Die Band überzeugt durch ihr kantiges und gleichzeitig eingängiges Songwriting. Neben aussagekräftigen Texten und der unter die Haut gehenden markanten Stimme von Frontman Alexander sind dynamische Live-Shows die Qualitäten von Lausch.

»Das fünfte Album der Wiener Band LAUSCH, ist ein lautes, energiegeladenes Werk, voll mit genialen Gitarrenriffs, vertrackten Rhythmen, wuchtigen Bassriffs und starken Gesangslinien.« (Radio FM4)

»Selten habe ich ein so komplettes Album, mit so viel Inbrunst und Verve geschrieben, produziert und am Ende auch auf Platte gedruckt erlebt. Ein Anwärter für das beste Indie-Rock Album des Jahres 2017.« (Soundkartell.de)

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die Band unter der Rubrik »our story« : »If you wanna hear a story, listen to the lyrics.« So bleibt uns dem Publikum an dieser Stelle selbstverständlich nichts anderes zu sagen, als: »LAUSCH!«

20:30 Uhr
Jules Ahoi & The Deepsea Orchestra (DE) → Waldbühne
Saltwater Folk

Saltwater Folk

Waldbühne

Hörprobe

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Die 2016 gegründete Band JULES AHOI & THE DEPPSEA ORCHESTRA hat sich dem selbstbetitelten Genre »Saltwater Folk« verschrieben. Jede Note, jede Zeile ist inspiriert vom Meer, welches nicht nur seit Jahren der Grund für unzählige Roadtrips ist, sondern auch für die Entscheidung des Frontsängers, im Frühjahr 2015 nach Südfrankreich zu ziehen. Hier entstanden Songs, die das Lebensgefühl eines Ausreißers wiedergeben und dabei zum Träumen einladen – von endlosen Sommern, von Lagerfeuern, von wunderschönen Nächten im VW-Bulli. Mittlerweile leben die Fünf (wieder) in Köln und Münster, haben jedoch auch dort nichts vom salzigen, sommerlichen und folkigen Sound verloren. Diesen Sommer gehen die Fünf wieder ins Studio um gemeinsam mit Produzenten Thomas Eifert (u.a. L’Aupaire) die nächsten Songs aufzunehmen.

Diverse Magazine betitelten Jules bereits als ,»Inbegriff des Modern Gypsies« – der zudem
noch schöne Geschichten aus seinem Leben zu erzählen hat – »Jules‘ Leben schmeckt
eindeutig nach Salz auf der Haut und Sonne in der Seele« (coldwatermag.de).

Jules Ahoi – Gesang, Gitarre
Lotta Holtei – Gesang, Keys
Max Altmeyer – Drums
Luka Ullrich – Bass
Micha Röhrigson – Gitarre

21:20 Uhr
Lazy Habits (GB)
Hip-Hop | Jazz | Soul

Hip-Hop | Jazz | Soul

Hauptbühne

Hörprobe

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Kompromisslos, ansteckend und originell, sind LAZY HABITS bereit, ihren Platz unter den wachsenden Stars der britischen Musikszene einzunehmen.

Inspiriert von New Orleans Jazz, Soul, Hip Hop und Big Bands der 50er Jahre, ist ihr eklektischer Sound ein bleibendes und unvergessliches Hörerlebnis, den die Band selbst als »Beats, Rhymes und Brass auf höchstem Niveau« bezeichnet.

Gegründet im Jahr 2005 und ursprünglich die Idee eines MCs, steht das Hackney-basierte Ensemble nun als sechsköpfige Band auf der Bühne, dessen Live-Energie ein kolossales Erlebnis ist, das dem Hörer noch lange in Erinnerung bleibt. Eigene harte Beats und verrückte Lyrics über die moderne britische Kultur und das urbane Leben. Alles, was die Band tut, schreit Qualität – sogar ihre Videos haben einen großen filmkinoartigen Eindruck.

Mit Auftritten in angesagten Londoner Clubs, wie Shepherds Bush Empire, The Roundhouse, KOKO und in ganz Großbritannien, unter anderem als Support von Mos Def, Soulwax, The Specials, Bonobo usw. stiegen sie kontinuierlich die Erfolgsleiter hinauf. Die Single »Even Out« bescherte ihnen weltweit eine große Fangemeinde und wurde sowohl im Inland als auch europaweit für kommerziell produzierte Kino- und TV-Produktionen eingesetzt.

LAZY? Auf keinen Fall – »If you know Lazy Habits, you know there’s nothing lazy about them! … I honestly believe MC Lazy is one of the top lyricists of our generation.« Altsounds.com

22:00 Uhr
We Are Rome (DE) → Waldbühne
Indie-Pop | New Wave

Indie-Pop | New Wave

Waldbühne

Hörprobe

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WE ARE ROME ist ein Indie Rock Quartett aus Schweppenhausen im Hunsrück. Gegründet als Solo-Projekt von Moritz 2013, wuchs die Idee bis 2016 immer mehr und die Band als feste Gruppe zusammen. Inspiriert von Gesprächen über ihr liebstes Radiohead Album oder der Frage was sie von den Solo Scheiben von John Frusicante halten sollten merkten die Jungs schnell, dass sie auf einer musikalischen Wellenlänge schlagen und begannen gemeinsam Musik zu machen. »Wild Sines« erschien im Oktober 2016 und wurde in guter Indie Tradition über das eigene Label »Ape Dos Mil« veröffentlicht. 
Obwohl die Mischung aus seidigen Synthesizern, rauchigen Gitarren und süßlichem Gesang ihre urbanen Einflüsse nicht verbergen kann, wird die Musik vonWE ARE ROME immer klingen wie das 800 Seelen Dorf aus dem sie kommt. Es ist schön dort, aber nichts für jeden. Sie konnten damit bereits Airplay bei Radio Fritz, YouFM, DasDing sowie dem SWR verbuchen und machten im Jahr 2017 durch das deutschlandweit erste und einzige Konzert komplett gespeist durch regenerative Energien namens »Renewable Sines« auf sich aufmerksam. Auf ihren zwei deutschlandweiten Touren bewies die Band »Loslösung von jeglichen Genregrenzen« (AMPYA) und Songs zum »niederlegen und Lieben lernen« (Restorm). Die neue Single »Wild Sines Part II« wird im Juni bei ihrem Label erscheinen und gibt einen Vorgeschmack auf das im Herbst erscheinende Album.

Moritz Thomann – Gesang, Gitarre
Lorenz Stegmaier – Keys
Hannes Porombka – Gitarre, Bass
Paul Thomann – Drums

23:00 Uhr
No One Is Innocent (FR)
Rock

Rock

Hauptbühne

Hörprobe

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Es lohnt sich immer wieder über den Tellerrand zu schauen, oder wie in diesem Fall – über die Landesgrenze – nach Frankreich, um erfolgreiche Bands zu entdecken, die in der deutschen Musiklandschaft bedauerlicherweise relativ unbekannt sind. Dazu zählen beispielsweise die Pariser Kultrocker NO ONE IS INNOCENT. Mit diesem kultigen Namen, der einer Single der Sex Pistols von 1978 entnommen ist, startete die Band 1994 ihre musikalische Karriere. Eine stürmische Karriere, die von Erfolgen und Rückschlägen geprägt war, aber die trotz aller Umstände niemals aufgegeben wurde, was sich für die Band stets ausgezahlt hat und in Auftritten mit Motörhead, AC/DC und Tagada Jones eine Fortführung fand. Mit ihrem mittlerweile 7. Album „Frankenstein“, an dem die erfolgreiche Band drei Jahre lang gearbeitet hat, wollen der in Armenien verwurzelte Sänger Kémar Gulbenkian, die beiden Gitarristen Shanka und Popy, Bassist Bertrand und Drummer Gael nun erneut die Bühnenbretter der Festivals erobern und diese zum Beben bringen.
Das neue Werk, hinter dessen metaphorischem Titel sich wie gewohnt politisch ambitionierte und höchst sozialkritische Songs verbergen, bearbeitet eine bunte Palette von aktuellen Themen der Gegenwart, wie z. B. die Monster, die durch unser Denken und Handeln täglich in Gesellschaft und Politik hervorgebracht werden, religiöser Fanatismus, Burn Out, Macht und Populismus. Aber es geht auch um Helden, wie in dem Song „Ali“, eine Hommage an Muhammad Ali, an seine Kämpfe gegen Krieg, für die Freiheit und für Bürgerrechte.

Musikalisch verpackt werden die ausdrucksstarken Songs der Pariser irgendwo zwischen bluesig angehauchtem Hardrock, Alternative Rock, Metal und Crossover, mal mit tanzbaren und rhythmische Elemente, mal in wütendem Vollgas mit Gitarrenattacken. Fans von System of a Down oder Rage against the Machine werden mit der Musik von NO ONE IS INNOCENT sicherlich warm. Gespielt wird jedes Konzert als wäre es das Letzte und zu sagen hat die Band eine ganze Menge. Musik und Instrumente dienen als Ausdrucksmittel gegen Krieg und Terror, wie Gitarrist „Shanka“ einst äußerte:
“ Das ist meine Gitarre. Es gibt viele Gitarren, aber diese gehört mir. Meine Gitarre ist mein bester Freund. Sie ist mein Leben … Mit ihr kann ich mehr Lärm machen als ein Panzer, ein Maschinengewehr, eine Granate. Mit ihr kann ich Glück, Hoffnung, Liebe geben.“

00:50 Uhr
Warhaus (BE)
Art Rock

Art Rock

Hauptbühne

Hörprobe

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Welches Haus bietet heute wohl den Soundtrack für eine perfekte Nacht? Wir denken: WARHAUS!

Die belgische Band um den Sänger Maarten Devoldere (auch bekannt als Sänger und Songschreiber von »Balthazar«) kommt mit einer Lässigkeit daher, dass einem beim Zuhören fast schon unheimlich wird – allerdings, es ist eine wunderbar angenehme Gänsehaut, die da entsteht. Dabei lässt Devolderes sonores Organ kaum eine andere Assoziation zu als an eine Reinkarnation des großen Leonard Cohen zu glauben. Gepaart mit der Stimme seines weiblichen Counterparts, Sylvie Kreusch, die für dieses Projekt die erfolgreiche belgische Electropopband »Soldier’s Heart« verlassen hat, entstehen literarische Songs ohne Lesen zu müssen – und gehen in Bereiche, wo sich andere »songs of love and hate« kaum hin wagen. Wie zum Beispiel in der poetisch-amüsanten Liebesmediation »Love’s a stranger«, einem unnachahmlicher Ohrwurm, den man einmal gehört fortan gerne von früh bis spät im Player lassen würde.

Und so entlassen uns WARHAUS mit warmem Marimbaregen, einem schnarrenden Kontrabaß und wohligen Gefühl in die Nacht.

Samstag, 04.08.2018

11:00 Uhr
Hydropuls (DE) → Hangbühne
Jazzhardcore

Jazzhardcore

Hangbühne

Hörprobe

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Pump up the Jazz!!!

HYDROPULS wurde Anfang 2016 in Saarbrücken von Christof Thewes und Tom Lengert gegründet. Die Musiker dieser Formation sind international unterwegs:

Posaunist Christof Thewes ist Mitglied des »Globe Unity Orchestra« (die einzige Freejazz Big Band der Welt), und hat sich auch mit dem „Undertone project“ oder dem Christof Thewes Quartett einen Namen gemacht.

Bassist Tom Lengert kennt man von der Hardcore Band »Extreme Noise«. Er lebte 10 Jahre in Frankreich unter anderem auf der Insel La Réunion, auf der er die multinationale Band »World Citizen« gründete.
Gitarrist Johannes Schmitz und Schlagzeuger Martial Frenzel sind beide in der Band „Uhl“ aktiv und spielen auch in anderen Formationen unter anderem in Berlin.

Saxofonist Hartmut Oßwald verbindet eine langjährige musikalische Zusammenarbeit mit Christof und so konnte er für Hydropuls gewonnen werden.

HYDROPULS setzt ein musikalisches Zeichen, eine Alternative zum Mainstream und die zunehmende Abstumpfung der Gesellschaft. Musik ist politisch!

13:00 Uhr
Opal Ocean (AUS) → Hangbühne
Acoustic Progressive Rock

Acoustic Progressive Rock

Hangbühne

Hörprobe

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Die Soundwall des virtuosen Akustik-Gitarrenduos OPAL OCEAN beamt uns beim ersten Hinhören auf jeden Fall direkt in hispanische Gefilde. Ob jetzt wirklich spanisch oder doch lateinamerikanisch, ist bei dem Gewitter aus unendlich schnellen perkussiven Rhythmen und virtuosen Gitarrenmelodien nicht einfach einzuordnen. Da ist viel Flamenco und Rumba, aber auch viel Progressive-Rock und Akustik-Metal. Und dann ist das Ganze über weite Strecken auch noch sehr sehr funky und bleibt dem anfänglichen Eindruck treu, dass es bei all der rhythmischen Komplexität durchweg rockt. Auf jeden Fall begeistert das Gitarrenduo mit dem Neuseeländer Naval Tabak und dem Franzosen Alex Champ seit seiner Gründung 2013 mit ihrem technisch brillanten und energiegeladenem Stilmix eine sehr breite Hörerschaft.

Kennengelernt haben die beiden sich als Straßenmusiker in Melbourne und drei Jahre lang ihre gemeinsame Musik entwickelt. Ihre Bühne war die Straße und immer wieder natürlich auch Clubs und Festivals.
Gewachsen sind sie und ihre Musik aber in den unzähligen Stunden, die sie, wie so viele andere exzellente Musiker, in Melbourne auf der Strasse gemeinsam musiziert haben. Ihre erste EP haben sie komplett independent produziert und davon gleichmal über 7.000 Stück auf den Strassen Melbourns verkauft.

Ihre Fangemeinde wuchs und mit dem Release ihres ersten Albums »Lost Fabels« Ende 2016 wurde ein Durchbruch eingeleitet, der sich vor allem online seinen Weg brach und sich Anfang 2017 in millionenfach geklickten und hundertausenfach geteilten Videos weltweit niederschlug. Und natürlich kamen inzwischen Festivaleinladungen aus der ganzen Welt und darum gibt es jetzt die erste Europa Tour von OPAL OCEAN im Sommer 2018 mit Zwischenstation auf dem Lott-Festival.

13:00 Uhr
Podiumsdiskussion → Waldbühne
Vortrag | Diskussion

Vortrag | Diskussion

Waldbühne

Auch in diesem Jahr findet wieder eine politische Diskussion zwischen den Bäumen der Waldbühne statt.

»Könnte sich die Region Eifel/Mosel/Hunsrück selbst und bestenfalls biologisch versorgen? Zu welchem Grad ist dies möglich und gewollt?«

Diese Frage soll gemeinsam mit Gästen aus der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und der Politik diskutiert werden. Neue Versorgungskonzepte, alternative Anbauarten und Dezentralisierung stehen dabei im Vordergrund. Wenn ihr neugierig seid und euch austauschen wollt, kommt am Samstag um 13:00 Uhr zur Waldbühne und werdet Teil unserer diesjährigen Podiumsdiskussion.

14:10 Uhr
Lilly Among Clouds (DE)
Pop | Songwriter

Pop | Songwriter

Hauptbühne

Hörprobe

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LILLY AMONG CLOUDS, die mit bürgerlichem Namen Elisabeth Büchner heißt und aus dem bayrischen Straubingen stammt, begann ihre Karriere ursprünglich unter dem Namen »Lilly Among Thorns«. Nach einem Umzug nach Würzburg wurde man schnell auf ihr herausstechendes gesangliches Talent aufmerksam, als sie 2014 den Preis für junge Kultur der Stadt für sich verbuchen konnte. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die junge Künstlerin zwar in einer musikalischen Familie aufwuchs, selbst jedoch nie Gesangsunterricht in Anspruch nahm.

Wer ihre Stimme hört, möchte sie gleich internationalen Metropolen wie London, Berlin, New York zuordnen, doch die Newcomerin dient als gutes Beispiel dafür, dass großartige Gesangstalente überall auf der Welt versteckt sind.

Getragen wird Lillys Gesang von wabernden Beats und halligen E-Gitarrenflächen, die wohlige Tiefe erzeugen und gleichzeitig ihre Stimme in goldenes Licht rücken. Ihre Musik ist geprägt von melancholischen Melodien, mal warm, mal kühl, mal voluminös, mal zart. Dabei beherrscht sie die Balance zwischen dunkel und hell, leicht und schwer perfekt. Lillys Songs handeln u.a. von zwischenmenschlichen Beziehungen und sind vom ganz alltäglichen Dasein inspiriert. Große Popsongs. Rund, aber für den Kloß im Hals. Majestätisch, aber ohne Kitsch.

Produzent Udo Rinklin (u.a. Tonbandgerät, Philipp Poisel) und die Künstlerin haben früh erkannt, dass LILLY AMONG CLOUDS´ Reise viel weiter geht als bis zur klassischen songwriternden Dame am Piano. Das ist Breitwand-Pop, ist Selbsterkenntnis und Selbstzweifel und von einer Qualität, die nach alles anderem klingt als nach deutscher Provinz.

Nach ihrer selbstbetitelten Debüt-EP inklusive der Singles »Blood & History« und »Keep« und internationalen Shows beim SXSW in Austin (USA), dem Zermatt Unplugged Festival (Schweiz) und beim Reeperbahn Festival erschien Ende August 2017 nun endlich ihr offizielles Debütalbum »Aerial Perspective«, in Deutschland via [PIAS] Recordings.

15:40 Uhr
Malaka Hostel (DE)
World Beats | Dirty Ska

World Beats | Dirty Ska

Hauptbühne

Hörprobe

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Mit viel Feuer, Leidenschaft und intelligenten Arrangements erinnert die Musik von MALAKA HOSTEL an das, was tief im Inneren eines jeden schlummert und darauf wartet in Liebe entfesselt zu werden. Die Coyoten rufen zum Tanze! … um mit euch zusammen den Moment der Freude, in seiner Zeitlosigkeit, gemeinsam zu zelebrieren.

Es treffen heiße Cumbia-­Rhythmen auf knackige Rock’n’Roll-Riffs, ein Klezmerstück wird plötzlich in treibenden Ska verwandelt. Eine bunte Mischung – eine bunte Truppe! Eins ist sicher – Eskalation auf der Bühne. Ein Sound geht um, der sich frei von festen Genre-­Klischees bewegt. Von fetten Balkanbeats bis hin zu elektrisierendem Hippie-Rock ist alles möglich.

Eine freche sechs­köpfige Powercombo, bestehend aus Musikern verschiedenster Herkunft, verbunden in ihrer Hingabe zur Musik, ist unterwegs, um Euch mit auf eine bunten Reise zu nehmen, die trotz ihrer Vielseitigkeit eine klare Linie hat: MALAKA HOSTEL says: »Nice to meet you!«

Im Dezember 2015 erschien die erste CD der Band. Sie ist in Eigenregie im Studio Einz bei Freiburg aufgenommen und trägt den zur Combo passenden Namen »Coyotes Del Amor«.

MALAKA HOSTEL sind Myron Manson (Gitarre, Gesang), Werner Wilz (Bass), Holger Gainsburg (Harp, Tasten, Gesang), Tatán Luis González (Percussion, Flügelhorn, Gesang), Jonathan Ziegler (Percussion, Trompete), Grischa Kursawe (Schlagzeug).

16:00 Uhr
Open Stage → Waldbühne
Überraschung

Überraschung

Waldbühne

Das Konzept der offenen Bühne hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird auch in diesem Jahr wieder Raum für alle unentdeckten Talente bieten. Die Open Stage wird samstags ab 16:00 Uhr stattfinden.
 Dafür kann sich jede/r zuvor am Infostand (neben der Bühne rechts) in die Teilnehmer/innen Liste eintragen und hoffentlich einen der nachgefragten Plätze ergattern. Wie in der Vergangenheit ist es uns wichtig, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle wohl fühlen und wir auf einander Rücksicht nehmen. Nicht nur hier, sondern überall auf der Lott. Achtet eure Grenzen und die der anderen – wir freuen uns, mit euch zusammen wieder eine entspannte und ausgelassene Lott zu feiern!

17:10 Uhr
The Silverfaces (NL)
Blues | Rock

Blues | Rock

Hauptbühne

Hörprobe

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Es ist eine großartige Sache, wenn zu der Fangemeinde einer Band einerseits Teenager gehören, die begeistert die Plattenschränke der Eltern nach Alben aus den sechziger und siebziger Jahre durchforsten, sowie andererseits die Elterngeneration selbst. Die Amsterdamer THE SILVERFACES schaffen mit ihrem lebhaften Retrosound genau diese musikalische Verbindung zwischen Jung und Alt.

THE SILVERFACES entstand im Jahr 2013 bei – natürlich – der Herman Brood Academy, danach ging alles sehr schnell für die Herren und Damen. Im November gleichen Jahres gewannen sie den Amsterdam Pop Award. Sänger Jesse Koch fühle sich nach Aussagen der Jury »wie ein Fisch im Wasser«. Es folgte ein denkwürdiger einminütiger Auftritt bei »De Wereld Draaid Door« im Fernsehen. Mit ihrem starken Live-Repertoire haben sie es schnell geschafft Festivals wie Paaspop, Eurosonic Noorderslag und Zwarte Cross in den Bann ihrer sehr starken Songs zu bringen. Und das nicht umsonst! Eine energetische Show voller Gitarrensoli, älteren und neueren Songs und eine schöne groovige Stimmung! Dampfender psychedelischen Bluesrock, der von Musikhelden wie Led Zeppelin, The Doors und Pink Floyd inspiriert wurde. Nie live gesehen? THE SILVERFACES überzeugen Dich innerhalb einer Minute.

18:40 Uhr
Pixvae (FR)
Latin Core

Latin Core

Hauptbühne

Hörprobe

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Die musikalischen Wurzeln der Band PIXVAE liegen weit auseinander – aus Afrika kommen die ur­tümlichen Rhythmen, von der kolumbischen Pazifikküste die Currulao-Tanzmusik, aus Europa der vom Jazz beeinflusste Art­Rock. PIXVAE ist nach einer tropischen Hybridfrucht benannt, einer Kreuzung aus Palme und Pfirsich. Dieser Mix macht sich auch in ihrer personellen Besetzung bemerkbar – einer Fusion der Bands »Kouma« und »Nilayame« die aus einem Seitenprojekt des Lyoner Musikkollektivs »Grolektif« entstand. 2004 gegründet, zählt das »Grolektif« mittlerweile rund dreissig Mitglieder und über zehn Formationen mit Stilrichtungen wie Electro­Impro, Big Band, Pop, Rock, Blues bis Avantgarde­Jazz. Gemeinsamer Antrieb dabei ist die Fusion der Stile, dabei kennen Grolektif keine Berührungsängste. »France Culture« äußert begeistert : »Wir befinden uns nun einmal in einem Globalisierungsprozess. Am besten spürt man das, wenn man nicht darüber nachdenkt, sondern sich davon bis zur Eks­tase erfassen lässt – das ist Pixvae live!«

Die solide und groovige Basis der Formation bilden die pumpenden Bass-Sounds des Saxofons, kraftvolle Percussion und knackige, kreisende Gitarrenriffs vom selbsternannten »Mutanten-Power-Trio« Kuoma während die fließenden und mitreißenden Vocals der beiden Sängerinnen Alejandra Charry und Margaux Delatour von Nilayame die Zuhörer hypnotisieren.

Zwei sehr unterschiedliche Musikstile zusammenzuwürfeln ist in der Regel etwas Glücksspiel – aber im Fall von PIXVAE kann man sich freuen: Der Einsatz hat sich gelohnt!

19:00 Uhr
General Bastek (DE) → Zirkuszelt
Folk | Rock | Fingerstyle

Folk | Rock | Fingerstyle

Zirkuszelt

Hörprobe

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Das Trio GENERAL BASTEK, 2017 gegründet, formiert sich um die Singer-Songwriterin und Fingerstyle-Gitarristin Jacky Bastek und bereichert ihre Stücke um die Dimension einer Band. Mit Yannik Tiemann am Kontrabass und Felix Ambach am Schlagzeug schreibt sich das Trio dem »Genrehopping« zu. Ihr vielschichtiger Sound kombiniert Einflüsse aus den Bereichen Rock, Folk, Avantgarde und Jazz zu einem spannenden Ganzen. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte durch die Gedankenwelt der Sängerin Jacky Bastek. Ihr einprägsamer Gesang zieht den Zuhörer dabei in seinen Bann.

Getragen wird jede Geschichte von einer kompromisslosen Rhythmusgruppe. Kontrabassist Yannik Tiemann nimmt den Zuhörer an die Hand, und leitet ihn mit seinem dynamischen Spiel durch jegliche unerwartete Wendung. Er wechselt fliegend vom Groovigen und Rasenden zum Leichten und Meditativen. Schlagzeuger Felix Ambach verbindet die Gruppe durch sein nuanciertes und ausdrucksstarkes Spiel. Gleichzeitig kraftvoll und verspielt erweitert er die Bahnen und treibt den Zuhörer an, die Reise fortzuführen. Auf dem Weg findet sich der Zuhörer nun umgeben von expressiven Klängen einer Akustikgitarre, die für Dramatik und Faszination sorgen.

Öffnet der Zuhörer dann mal seine Augen trifft er auf drei lebensfrohe Geister, die eigentlich nur ihre Liebe für die Musik und das Leben auf der Bühne miteinander teilen. Dazu gehört es auch die düsteren Seiten des Selbst zu akzeptieren und vielleicht auch zu zelebrieren!

20:10 Uhr
The Cool Quest (NL)
Hip-Hop | Electronic | Soul

Hip-Hop | Electronic | Soul

Hauptbühne

Hörprobe

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THE COOL QUEST sind eine fünfköpfige Band aus Zwolle in den Niederlanden. Als 2014 ihr Debütalbum »Funking Badass« erschien, wurde die Presse hellhörig und fing an Fragen zu stellen. Auch das holländische Radio und Fernsehen interessierte sich schlagartig für die Band.

Das zweite langerwartete Album erschien am 23. März 2018. Um die schon im Vorfeld veröffentlichten Auskopplungen »Goodlife« und »runnin«. rissen sich schon Radiostationen in Deutschland und Österreich und spielen diese in ihrer täglichen Rotationen. THE COOL QUEST werden von der Presse als »Die live Band« gefeiert. Das konnten sie als Headliner des diesjährigen Eurosonic Festivals und im Rahmen ihrer ersten Deutschlandtour im Dezember 2017, bei Live Sessions wie Arte Concerts und Sofar Sessions uvm. beweisen. Online wurden sie als beste Band des Reeperbahn Festivals 2017 gekürt.

Elektrische Gitarren, verrückte Rhythmen und ein Gesang für Götter und Normalsterbliche, machte auch Spotify auf die Musiker aufmerksam und lud sie gleich in mehrere verschiedene Playlists, damit auch Deutschland, Frankreich, und England was davon haben.

Ihr Sound erinnert an klassischem HipHop, modernen Pop und leichtfüßigen Funk an die frühe Energie der Black Eyed Peas.

20:15 Uhr
Poetry Slam → Zirkuszelt
Verbal poetischer Wettstreit

Verbal poetischer Wettstreit

Zirkuszelt

Prosa und Poesie, Genie und Wahnsinn, Shock und Awe, bei diesem literarischen Freestyle Wettbewerb entscheiden die Zuschauer über Sieg und weniger Sieg. Welche Performance oder welcher Text hinterlässt beim Publikum den stärksten Eindruck?

Die Damen und Herren der postmodernen Dichtkunst aus dem treten wieder an, um auf der weltbesten Grasnarbe der äußeren Milchstraße im Wettstreit der Worte eure Gunst zu erobern. Seid dabei, wenn in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kulturraum Trier e.V. zum 8. Mal die verbalen Fetzen durch das Zirkuszelt fliegen mit:

Jan König – FFM
Lukas Lazarewitsch – FFM
Romy Schowerth – Trier
Lenny Felling – Mainz
Philipp Dewald – Trier
Daniel Wagner – Heidelberg

21:50 Uhr
RDGLDGRN (US)
Indie-Go-Go | Hip-Hop

Indie-Go-Go | Hip-Hop

Hauptbühne

Hörprobe

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RDGLDGRN treten in einer Zeit auf den Plan,  in der die Populärkultur den Vokalen nur eine untergeordnete Rolle beimisst. Ein Glück, denn andernfalls hätte man sich bei der Antwort auf die Frage nach der aktuellen Lieblingsband direkt die Zunge verknotet und wäre gerade mal bis zum ´D`gekommen. So aber weiß man gleich – logo! – die heißen Red Gold Green. Rot Gold und Grün –  das Farbensemble  Afrikas.  Das Kolorit, auf das sich viele Künstler bezogen, die den Geist des Kontinents durch ihre Musik schwingen ließen und das in diesem Fall  auch als Synonym für die drei Mitglieder Marcus Parham, Andrei Busuioceanu  und Pierre Desrosiers an Gitarre, Bass und Mikrofon steht.

RDGLDGRN kommen aus Washington DC.  Einer Stadt, deren Musikszene natürlich durch das politische Grundklima der Stadt bedingt ist und die in den letzten Jahrzehnten immer wieder selbstbestimmte bis oppositionelle musikalische Entwürfe hervor gebracht hat.  Bei diesem Trio sind es gleich ganze Sonnensysteme von Genres, die gekonnt gemixt und perfekt dosiert werden: Das Beatgerüst wird nicht selten auf dem klassisch rhythmischen Muster des Go-Go ( eine für Washington typische Unterart des Funk) errichtet  und übrigens auf dem Banddebüt »Red Gold Green LP« von einem anderen, nicht ganz unbekannten Local namens Dave Grohl (Foo Fighters) eingetaktet. Weitere prominente Unterstützung erhielten sie  bei Ihrer zweiten LP von Pharell Williams, der als Co-Produzent bei dem sonnigen Track »Doing the Most« mitwirkte.

Sie inhalieren die Energie des Stadt-typischen Indierock- und Punksounds genau so wie deren Soul-Erbe. Im RDGLDGRN-Sound trifft sozusagen Henry Rollins auf Marvin Gaye unter dem weiten Horizont hymnischster Pop-Euphorie. Sie würzen mit Afro-Beat, Singalongs und Indie-Hooks nach, kicken Rhymes und bewegen sich dabei eher auf dem Gesinnungshoch der Old School-Rap-Fraktion.

Das Resultat: Eine  unwiderstehliche Tanzbarkeit!

 

 

22:00 Uhr
Yves Montblanc & Niraam (DE) → Waldbühne
Elektro

Elektro

Waldbühne

Hörprobe

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Die beiden YVES MONTTTBLANC & NIRAAMAUS aus dem Hause Heidewitzka (Trier) sind seit Stunde eins dabei. Immer offen auf der Suche nach verschiedensten elektronischen Sounds des musikalischen Farbspektrums.

Samstagnacht laden sie euch zu einer akustische Exkursion ein, inspiriert durch die Geschichte der Housemusik vom Disco der 70er über New Wave bis hin zu technoiden Tracks, die von traditioneller nahöstlichen und afrikanischen Musik beeinflusst sind.

Gönnt euch ein wenig Spaß und werdet Teil der Reise.

23:30 Uhr
Triggerfinger (BE)
Alternative | Rock

Alternative | Rock

Hauptbühne

Hörprobe

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Ruben Block (Gesang, Gitarre), Mario Goossens (Schlagzeug) und Paul Van Bruystegem (Bass) bewiesen schon 2009 mit ihrem Auftritt auf dem Lott-Festival, dass sie immer den richtigen Finger am Abzug haben.

Seit 1998, als sie als Coverband in der belgischen Musikszene in Erscheinung traten, haben TRIGGERFINGER ihren eigenen Stil kontinuierlich weiterentwickelt. Herausgekommen ist eine hoch explosive Soundmischung aus Blues, Hardrock und Pop, erweitert um diverse überraschende Stilelemente: »Als wenn sich ZZ Top mit INXS und Roxy Music zum Jammen verabreden – nur cooler« so ihre eigenes Credo zur Musik. TRIGGERFINGER bleibt aber immer TRIGGERFINGER: Unberechenbar, kontrastreich mit wohldosierter Mischung aus Melodie und Aggression, schmutzigem Hardrock und sexy groovendem Funk.

Ihr Debüt-Album »Triggerfinger« erschien 2004, 2008 die Nummer zwei »What Grabs Ya«.
Auftritte beim Pinkpop, Rock Werchter, Lowlands und Pukkelpop folgten. In Deutschland stand die Band beim Haldern Pop, der Rheinkultur oder dem Burg-Herzberg-Festival auf der Bühne. Nachdem sie 2010 ihr drittes Album „All This Dancin‘ Around“ in den Sound City Studios in L.A. mit Greg Gordon (Wolfmother, Slayer) einspielten, katapultierte der Zufall TRIGGERFINGER in höchste Sphären. In einer holländischen Radioshow spielten sie eine Coverversion von Lykke Lis »I Follow Rivers«. Die wurde dank des Internets schnell zum Nummer 1 Hit in Belgien und findet auch im restlichen Europa Gehör. Das Album verkauft sich im Multiplatinbereich, TRIGGERFINGER wird zur Kultband und tourt kreuz und quer durch die Welt. Ihr viertes Album »By Absence Of Sun« wurde auch wieder mit Greg Gordon produziert.

01:20 Uhr
5K HD (AUT)
Cinematic Downtempo Pop

Cinematic Downtempo Pop

Hauptbühne

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5K HD ist die neue Supergroup zusammengesetzt aus Schmieds Puls-Frontfrau Mira Lu Kovacs und den 4 Jungs von Kompost 3. Die improvisationslastige Jazz/Funk/Groove-Truppe erweitert sich um eine der ausdrucksstärksten Stimmen in Österreich und damit auch um neue Facetten in ihrem ohnehin nicht für Scheuklappen bekannten Sound. Mit teils akustischen, teils elektronischen Mitteln bewegt man sich fließend mal im Jazz, mal im Dubstep, dann wieder ein Breakbeat, ein Funk Riff, eine Prog Rock-Eskalation, alles mühe- und nahtlos, aber ohne jemals den Pop aus dem Auge zu verlieren.

»These musicians are so in tune that they seem to melt into one another. It miraculously puts you into an altered state where you float along with their musical tide. Their sound really does pull you in and you feel yourself letting go and allowing it to fill you up.« Jacquelin Claire, New York Theatre Guide

»Betörend verstörend« Thomas Nussbaumer, The Gap

»Wo sich andere in Labyrinthen der Verästelung verirren, bekennen sich Kompost 3 und Mira Lu Kovacs zu unverstellter Emotionalität.« Samir Köck, Die Presse

Mira Lu Kovacs – Gesang
Manu Mayr – Kontra-, E-Bass
Martin Eberle – Trompete, Flügelhorn
Benny Omerzell – Keyboards, Klavier
Lukas König – Schlagzeug, Percussion, Synthesizer

Sonntag, 05.08.2018

12:00 Uhr
The Odd Folk (UK)
Folk | Flamenco and Country-Soul

Folk | Flamenco and Country-Soul

Hauptbühne

Hörprobe

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Die britische Band THE ODD FOLK ist eine Sammlung von Multiinstrumentalisten, die so oft wechseln, wie sie Instrumente tauschen. Ein leidenschaftlich wandlungsfähiges Quintett, das auf ganz eigene Art und Weise großartigen Folk spielt, während in einem Vintage Renault 4 das Land auf und ab bereist wird, um die kleinen und großen Konzertbühnen Englands zu bespielen.

Angeführt wird die Band von Morgan Val Baker, der so ziemlich alles spielt, einschließlich der Percussion mit seinen Füßen. Sam Brookes beherrscht bis zu sechs verschiedene Arten von Gitarren und zelebriert dies immer mit einem gewissen Charme, während Shelley Macphail Klaviere und Orgeln, Hyperchondria und Harmonien hinzufügt.

»The best folk band you’ve never heard of…« The Guardian
»Nick Drake Meets a gypsy rave!« TimeOut
»Rootsy like the Chelsea Flower Show« folkradio
»An acoustic wonder, what rock might be if created in Cambridge rather than Chicago« fROOTS

13:30 Uhr
Fatcat (DE)
Nouvelle Funque

Nouvelle Funque

Hauptbühne

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Die fette Katze geht um! Sie geistert nachts auf üppigen Grooves durch Freiburgs Keller, bläst den Feierbedürftigen frischen Wind um die Ohren, fährt ihnen kräftig in die Beine, und lässt sie mit einem dicken Strahlen im Gesicht stehen, nur um sich am nächsten Tag als stattlicher Muskelkater wieder in Erinnerung zu rufen.

Eine pralle Portion »New Funk« hat der spendable Stubentiger immer mit dabei, und die verteilt er leidenschaftlich gerne an seine Freunde. FATCAT bringt korpulente Beats, stramme Horns, deftige Soli – und als Sahnehäubchen eine unvergleichliche Soul-Stimme. Die musikalische Finesse ist dicht verpackt in fresche, kompakte Songs, die bei Live-Auftritten ausgiebig gewürzt und geschärft werden.

Im November 2016 veröffentlichten die acht Herren aus dem Süden Deutschlands ihr Debütalbum »Champagne Rush«, das sie mit dem Produzenten Tommy W. (Freundeskreis, Massive Töne etc.) aufnahmen. »Champagne Rush« beschreibt zum einen das tolle,oftmals »berauschende und prickelnde« Gefühl, welches man in vielen Situationen im Leben wiederfindet, aber auch das Bewusstsein, mit welchem man genau diese Erlebnisse genießen und behalten sollte.

Im Frühjahr 2018 erscheint ihr erstes Live-Album welches im Rahmen des Montreux Jazz Festivals aufgezeichnet wurde. Die Band präsentiert dieses in einer Club-Tour ab März 2018 in Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich.

In ihrer bisherigen Bandgeschichte gab FATCAT national und international über 200 Gastspiele – unter anderem als Support für Jamie Cullum oder den Weltstar Anastacia. Die Band ist stets ein Garant für besondere Konzerte und ihr Live Programm zeigt eine umwerfende Präsenz auf höchstem musikalischen Niveau und beschert damit ausnahmslos allen Konzertbesuchern verschwitzte Hemden und unvergessliche Momente.

15:00 Uhr
The Dawn Brothers (NL)
Rock | Soul | Americana

Rock | Soul | Americana

Hauptbühne

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Wer hinter THE DAWN BROTHERS  echte Brüder  vermutet, dem dämmert bald,  dass es sich bei den Akteuren zwar nicht um Blutsverwandte  handelt , doch durch ihren souligen Rock’n’Roll im Stil der späten 60er und 70er Jahre fühlen sie sich dennoch miteinander verbunden – und genau das hört man der Musik der vier Herren aus Rotterdam auch an! Inspiriert von großartigen Bands wie CCR, The Rolling Stones, The Band  oder Otis Redding wecken Bas van Holt an der Gitarre und Levi Vis am Bas  mit ihrem mehrstimmigen Gesangsharmonien jedoch durchaus Assoziationen zu zeitgenössischen Bands  wie beispielsweise »Fleet Foxes« . Mit Rafael Schwiddessen bringt ein exzellenter Schlagzeuger  extra Schwung und Groove  in ihren Sixties-Retro-Sound  und  als dritter Sänger sorgt der Keyboardspieler  Rowan de Vos für die Backing Vocals.

Mit »Stayin‘ Out Late« haben die Dawn Brothers zwar gerade erst ihr Debüt herausgebracht, sorgen aber vor allem in unserem Nachbarland schon für Furore. Der Stil der Band, der irgendwo zwischen Pop, Rock N‘ Roll, Soul und Americana pendelt, lässt sich zwar schwer einordnen, aber eins kann man dafür umso sicherer feststellen: Es groovt! Irgendwie zappelt es auch und lädt zu guter Laune, zum Tanzen, zum Strand und auch zum Cocktail ein.

Produziert wurde das 2017 erschienene Debütalbum »Stayin‘ Out Late« von Pablo van de Poel (DeWolff), aufgenommen wurde in DeWolffs Studio. Pablo sagte dazu: »’Stayin` Out Late‘ just might very well be the best album Iive ever recorded, DeWolff included!«

Nachdem THE DAWN BROTHERS in den letzten zwei Jahren 150 Konzert in ihrem Heimatland gespielt haben, werden sie nun auch in Deutschland beweisen wie man Retro Rock  mit jugendlicher Frische und Feuer spielen kann!

16:30 Uhr
Lott-Special (DE)
Genreübergreifend

Genreübergreifend

Hauptbühne

Da CRAZY CRIZZY & THE GRIZZLY BEERS nicht mehr für die Lott zur Verfügung stehen, wurde der Abschluss des Festivals an die jüngeren Musiker der Gegend weitergereicht. Basierend auf dem Lott Special zum 40-jährigen Jubiläum hat das ORBIT ORCHESTER Gäste eingeladen – vor allem für die erste Reihe. Genreübergreifend werden Songs von Janis Joplin bis zu den Beatseaks gecovert. Freut euch auf einen spannenden Abschluss des diesjährigen Lott-Festivals. 

Die Besetzung:

Orgel, Rhodes, Moog Synthesizer, Gitarre – Felix Baum
Schlagzeug – Konrad Matheus
Bass: Steven Schmidt
Gitarre: Nico Meurer
Gesang: Micha Madjde Teimouri  | Emily Valerius | Andre Licht (Roy Silberschweif) | Markus Pelli Pellenz | Christian Müller (Herr Müller)
Trompete: Marco Schmitz
Alt Sax/Bariton Sax: Thomas Desch
Tenor Sax: Basti Busch
Posaune: Phillipp Giel