Spenden

Gemeinsam können wir Großes bewirken!

Danke euch im Voraus! 

Da wir dieses Jahr durch den Covid-19-bedingten Ausfall unseres geliebten Lott-Festivals keine Einnahmen erzielen werden, stehen die Spenden für unsere langjährigen Projekte vor dem Aus. Wir Vereinsmitglieder und treue Festival-Besucher müssen dieses Jahr ohne Lott auskommen – aber müssen deshalb Kinder in Namibia und Kambodscha auf Zugang zu Bildung verzichten? Wir finden: Das muss nicht sein!

Gemeinsam als Lott-Familie wollen wir auch dieses Jahr mit einer Spende Gutes tun und unten stehende Projekte weiterhin unterstützen. Kommen mehr als 5.000,– € zusammen, werden wir über die weitere Verteilung wie gewohnt auf unserer Jahreshauptversammlung entscheiden. 

Als Dankeschön haben wir eine limitierte Auflage Lott 2020 Aufkleber drucken lassen. Über diesen dürft ihr euch bei Spenden von mindestens 15,– € und Angabe eurer Adressdaten im Verwendungszweck freuen. 

 

Spenden über Paypal



Spenden mit Banküberweisung

Kontoinhaberin: Lott-Gesellschaft e.V.
Iban: DE29 5706 9806 0007 8139 36

*0,35 Cent je Transaktion + 1,5% der Spendenhöhe werden bei Spenden über Paypal dafür verwendet, die anfallenden Transaktionskosten zu decken
P.S.: Da wir verpflichtet sind, Kontoauszüge mindestens 10 Jahre aufzubewahren, werden auch eure Daten (inkl. der Adressangabe im Verwendungszweck) mindestens so lange von uns gespeichert. Diese werden allerdings nur im Rahmen der Spendenaktion verwendet, insbesondere – bei Angabe von Adressdaten im Verwendungszweck – um euch einen der limitierten Lott20 Aufkleber zukommen zu lassen.

Lott-Spenden

Wie unser Vereinsname schon sagt, steht die Lott-Gesellschaft für die Förderung kultureller Veranstaltungen. Doch auch die Unterstützung anderer gemeinnütziger Projekte und Organisationen regional als auch weltweit ist uns sehr wichtig. Bereits mit Durchführen des allerersten Lott-Festivals (1977) konnten 4.600,– DM an die Lebenshilfe e.V. Bernkastel und Amnesty International gespendet werden. Auch in den darauffolgenden 43 Jahren wurden immer wieder verschiedenste Projekte in aller Welt unterstützt. Darüber, wie viel wohin gespendet wird, entscheiden wir jedes Jahr gemeinsam mit allen anwesenden Mitgliedern auf unserer Jahreshauptversammlung. 

Steigende Auflagen und damit Kosten haben es uns in den letzten Jahren immer schwerer gemacht, weiterhin in gewohnter Höhe 5-stellig spenden zu können. 2018 mussten wir uns erstmals seit Jahren schweren Herzens dazu entscheiden, lediglich unsere zwei Langzeitprojekte mit je 2.500,– € weiterhin zu unterstützen. Namentlich sind das die Puthi Komar Organisation (Schulprojekte in Kambodscha) und Pangea e.V. (Vorschulprojekt Namibia). Bei beiden Projekten handelt es sich um kleine, von Einheimischen gegründete Organisationen, die uns persönlich bekannt sind. Sie arbeiten mit minimalem Verwaltungsaufwand, so dass unsere Hilfe fast 1:1 ankommt. Die jährlichen Lott-Spenden stellen einen Großteil des jährlichen Budgets, so dass durch den Ausfall der diesjährigen Lott mühsam aufgebaute Strukturen gefährdet sind. 

Unsere langjährigen Spenden-Projekte

Vorschulprojekt in Namibia

Seit einigen Jahren unterstützt die Lott-Gesellschaft die Mayana-Mpora Vorschulen in Rundu/Namibia. Die privaten Vorschulen sind Teil des Gemeindeprojekts
„N’kwazi Community – Trails“ der Mayana-Mpora-Stiftung.

Da in dieser ländlichen Gegend Kinder keine Möglichkeit haben sich auf die Schule vorzubereiten, wurde dieses Projekt vom Ehepaar Peypers ins Leben gerufen. Das Ehepaar betreibt vor Ort die N´Kwazi Lodge und hat sich zur Aufgabe gemacht, durch vielfältige Hilfsprojekte Menschen in der Umgebung ihrer Lodge auf allen Ebenen des Lebens zu unterstützen und vor allem Kindern einen Zugang zu guter Bildung zu verschaffen. In der Vorschule werden die Kinder optimal auf das Schulleben und insbesondere auf den Englisch-Unterricht vorbereitet, da dieser den meisten Kindern ab der 4. Klasse große Probleme bereitete und sie oftmals auf dem weiteren Schulweg scheitern ließ.

Da die Mayana-Mpora Vorschule ausschließlich von Sponsoren getragen wird, können wir durch unsere finanzielle Unterstützung vielen Kindern den Besuch der Schule ermöglichen. Der Jahresbeitrag beträgt rund 40 Euro pro Kind und beinhaltet die Kosten für Schulspeisung, Kleidung, Lehrerstellen und den nötigen Schulbedarf. Zusätzlich werden die Spenden für schulbauliche Maßnahmen, wie z.B. Sanitäreinrichtungen und Erweiterung der Klassenräume eingesetzt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die meisten Kinder durch den Besuch der Vorschule ihren späteren Schulabschluss schafften.

Mehr Informationen: Pangea e.V. und schulprojekt_namibia

Bildungsprojekt in Kambodscha

Wie in allen Entwicklungsländern ist auch in Kambodscha mangelnde Bildung ein großes Problem. Was in diesem Land erschwerend hinzu kommt, ist die Tatsache, dass Bildung – z.B. das Beherrschen einer Fremdsprache – zur Zeit der Roten Khmer (1975 bis 1979) einem Todesurteil gleichkam. Durch den Massenmord an ca. 2 Millionen Kambodschaner*innen ist die Bevölkerung bis heute massiv traumatisiert.

Viele Kambodschaner*innen flüchteten damals nach Thailand. Den zurückkehrenden Flüchtlingen wurden Wohnungen zugewiesen, sie erhielten aber kein Land und somit keine Grundlage, sich selbst zu ernähren. Einzige Alternative ist häufig auch heute noch, sich oder seine Kinder in Thailand zu verkaufen.

Grundsätzlich sind Schulen in Kambodscha kostenlos. Allerdings verdienen die Lehrer*innen zu wenig, um sich und ihre Familien ernähren zu können. Dies führt dazu, dass sie vormittags kostenlos unterrichten und nachmittags Schulgeld fordern. Dieses Schulgeld können sich arme Familien nicht leisten. Wer nachmittags nicht am Unterricht teilnimmt, verliert aber rasch den Anschluss und kommt bald gar nicht mehr – nur ein Drittel der kambodschanischen Kinder erreicht einen Schulabschluss.

PKO Cambodia – Puthi Komar Organisation

PKO unterstützt daher Schüler und Schülerinnen mit einem Gesamtpaket: Schulgeld, Schuluniform, Lehrmaterial, medizinische Versorgung und ein jährliches Lebensmittelpaket, das verhindert, dass Kinder für den Lebensunterhalt der Familie arbeiten müssen statt zu lernen.

Außerdem betreibt PKO in Battambang eine eigene Ganztagsschule sowie Rollende Schulen – das sind Busse, die mit selbstentwickeltem Lehrmaterial Siedlungen im Dschungel im Norden Kambodschas anfahren und so 1-2 mal pro Woche Bildung in Regionen anbieten, wo es keine stationären Schulen gibt. Wichtig ist Lim Sophea, dem Gründer und Leiter der Organisation, hierbei, den Kindern einen spielerischen Zugang zum Lernen zu ermöglichen und damit eine Motivation zu erzeugen, die die traumatische Ablehnung von Bildung überwindet.

Das Konzept wirkt nachhaltig. Die ersten Kinder, die wir ab 2009 über Lott-Spenden unterstützt haben, arbeiten heute als Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen für PKO.

Mehr Informationen: pkocambodia.org