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Das LOTT-Festival entstand 1977 als eines der ersten Open-Air-Festivals
im südwestdeutschen Raum. Es wird jährlich von der LOTT-Gesellschaft e.V.
veranstaltet, ein offener Verein ohne die klassische Vereinsmeierei.

DIE IDEE

Ein Zusammenschluss von Jugendlichen aus demMosel-Hunsrück-Raum
entwickelte die heute noch geltende Konzeption des LOTT-Festivals.
Man wollte ein harmonisches, gemeinnütziges Festival - die damalige
"kulturelle Wüste" in dieser Gegend sollte mit eigenen Vorstellungen
von Musik und Kultur belebt werden. Die Veranstaltung sollte unabhängig
sein und sich selbst finanzieren. Um die Organisation zu vereinfachen
und eine rechtliche Grundlage zu schaffen, wurde ein Verein gegründet,
der als Träger des Festivals und anderer kultureller Veranstaltungen auftritt,

DIE ORGANISATION

Das Festival kann nur mit Zustimmung der Gemeinde Raversbeuren,
des örtlichen Jagdpächters und des Geländebesitzers stattfinden.
Viele Ortsansässige unterstützen das Festival durch kostenlose Mithilfe
und die Bereitstellung von Maschinen und Material. Alle Mitglieder
der LOTT-Gesellschaft arbeiten grundsätzlich unentgeldlich und ermög-
lichen so die Unterstützung anderer gemeinnütziger Organisationen
und Einrichtungen durch Spenden erwirtschafteter Überschüsse.

DIE SPENDEN

Die eventuellen Erlöse aus dem LOTT-Festival werden jährlich an
gemeinnützige Organisationen gespendet. Die ersten LOTT-Festivals
waren reine Solidaritätsveranstaltungen, wobei denMusikern lediglich die
Anfahrtskosten erstattet wurden. Durch die Größe des Festivals und die
vielfältige Unterstützung ist es mittlerweile möglich, sowohl den Musikern
Gagen zu zahlen,als auch weiterhin maximal zu spenden. So konnten
jährlich etwa 10.000 DM verteilt werden.Spendenempfänger waren unter
anderen Organisationen wie Amnesty International, Greenpeace,
Robin Wood, Terre des Hommes, Kinderschutzbund, Kinderberg e.V.,
verschiedene Frauenprojekte und andere lokale gemeinnützige Träger.

DIE HISTORIE

1977 (600 Besucher) - 1984 (10.000 Besucher) Beliebtestes
Festival im Südwesten
1985 wird der Gemeinde Enkirch, nach einer Klagelokaler Jagdpächter,
vom OLG Koblenz untersagt, das bisherige Gelände (Flustück "Lott") zur
Verfügung zu stellen. Folge: Tod des großen LOTT-Festivals auf
diesem Gelände.
1985 -1990 Resignation und Versuche das Festivalan anderer Stelle
wieder aufleben zu lassen.
1991 Es ist soweit - ein neuer Platz ist gefunden. Das Festival findet
in kleinerem Rahmen auf dem jetzigen Festivalgelände bei Ravers-
beuren statt.
1992 -1999 Das Festival wächst wieder. Es macht wieder Spass!

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